Modernisierung des LF-16 für Eigensicherheit

Stefan Niedermann -

Einst als Katastrophen-Schutz-Fahrzeug zur Verfügung gestellt, entspricht das LF-16, welches 1997 der damaligen Feuerwehr Barthelmesaurach zur Verfügung gestellt wurde, nicht mehr den heutigen Mindestanforderungen für die Sicherheit unserer Mannschaft. Aus diesem Grund erfolgte in den Jahren 2020 und 2021 eine umfassende Modernisierung in kompletter Eigenleistung des Gerätewartes und einiger Kameraden.

Neben zusätzlichen Frontblitzern wurden eine komplette Umfeldbeleuchtung, sowie ein Heckwarn-System installiert. Dieses stellt ein Mindestmaß an Sichtbarkeit sicher, um im Einsatzfall auch in unübersichtlichen Situationen von anderen Verkehrsteilnehmern gesehen zu werden und Unfälle (z. B. durch Stolpergefahren) zu reduzieren.

Des Weiteren wurde eine dauerhafte Druckluftzufuhr eingebaut, da ohne diese vor dem Losfahren zunächst der nötige Druck vom Fahrzeug aufgebaut werden müsste – kostbare Sekunden, auf die es im Einsatzfall ankommt. Desweiteren wird durch diese Technik der Motor geschont.

Neue Druckluftzufuhr

Allen Bemühungen zum Trotz stellen diese Maßnahmen jedoch nur ein absolutes Mindestmaß an Sicherheit wieder her. Über 30 Jahre voller Einsätze und technischer Fortentwicklungen sieht man dem Fahrzeug dennoch an – So ist der Unterschied der Sichtbarkeit sehr deutlich in unserem #bluelightfirestation-Video zu sehen.