Die Rettungskarte

Stefan Niedermann -

Moderne Autos werden vor allem eines immer mehr: Sicher. Doch überraschenderweise erschwert diese Sicherheit Rettungskräften im Notfall oft den Zugang zu verunfallten Personen. Abhilfe schafft eine kleine Karte.

Autofahren wird immer bequemer. Nicht zuletzt wird auch die Sicherheit in Fahrzeugen immer weiter verbessert. Doch durch die immer stabileren Materialien kann in einem Ernstfall die Feuerwehr oft nicht mehr so einfach auf eine verunfallte Person zugreifen, zumindest dauert die Rettung um einiges länger.

Abhilfe schafft eine einfache Karte, die sich jeder Autofahrer selbst ausdrucken kann. Die sogenannte „Rettungskarte“, ein vom ADAC unterstütztes Projekt, zeigt der Feuerwehr auf einen Blick alle wichtigen Elemente eines Autos an. Dazu gehören die stabilen B-Säulen, aber auch potentiell gefährliche Elemente wie Airbags und Batterien.

Wo bekomme ich eine Karte für mein Auto?

Eine Übersicht über alle verfügbaren Rettungskarten findet ihr unter www.rettungskarte.de. Wichtig: Die Karte muss unbedingt in Farbe ausgedruckt werden, da nur so die wichtigen Stellen erkennbar sind (Siehe Abbildung)!

Beispiel für eine Rettungskarte Audi 80/S2

Beispiel für eine Rettungskarte Audi 80/S2

Wohin damit?

Nun die Preisfrage: Wohin mit der ausgedruckten Karte? Das ausgedruckte Exemplar ist unbedingt hinter die Fahrer-Sonnenblende zu klemmen, da dieser Ort international standardisiert und allen Rettungskräften bekannt ist.

Zusätzlich sind beim ADAC Hinweis-Karten erhältlich, die aussagen, dass sich im Fahrzeug eine Rettungskarte befindet. Dies erleichtert den Rettungskräften das Vorgehen immens. Der Hinweis sollte von innen an der Windschutzscheibe (ähnlich einer Plakette) angebracht werden, so dass er gut zu sehen ist.

Bei Fragen wenden Sie sich bitte an ihre örtliche Feuerwehr oder den ADAC.